Mathias, Co-Gründer von eSpring

Anfänge

Mär

2015

Gegründet von Mathias und Philipp

Wachstum

Aug

2018

500.000 verkaufte Exemplare und mehr als 2,5 Millionen Euro Jahresumsatz

Ausstieg

Dez

2020

Verkauf an SellerX

"Ich hatte den Eindruck, dass Philipp und Malte (SellerX-Co-Gründer) ehrlich und seriös waren. Das war von Anfang an mein Gefühl und eigentlich konnte ich es nicht wirklich glauben. Als mir aber ein anderer Aggregator eine Bewertung zukommen ließ, der sich anders verhielt, wurde mir klar, dass SellerX wirklich so aufrichtig sind."

Mathias, Co-Gründer von eSpring

Einleitung

Mathias Blanke, Co-Gründer von eSpring, gibt zu, dass zeitliche und finanzielle Freiheit die wichtigsten Gründe für ihn waren, mit 20 Jahren seinen Bürojob aufzugeben und ein Unternehmen zu gründen. Er war entschlossen, die Beklemmung aus seiner finanziell unsicheren Kindheit und Jugend abzulegen, wollte dies aber zu seinen eigenen Bedingungen erreichen. 2015 gründeten der zu dem Zeitpunkt 28-jährige Unternehmer und sein Geschäftspartner Philipp Gauss die E-Commerce-Marke eSpring. In den nächsten Jahren entwickelte sich das Unternehmen zu einem Online-Kraftpaket, das klassische Konsumgüter aus verschiedenen Kategorien verkaufte und dabei Marken ins Portfolio aufnahm. Seit der Übernahme durch SellerX im Dezember 2020 ist die Marke in die USA und andere EU-Märkte expandiert und hat 40 neue Produkte lanciert.

Verkaufsprozess

Warum hast du dich dafür entschieden, dein FBA-Geschäft zu verkaufen?

In den ersten Jahren von eSpring war ich sehr motiviert, finanziell erfolgreich zu sein und zu beweisen, dass ich ein echter Unternehmer war – mein erstes Geschäft nicht nur Glück war. Im Laufe der Jahre wuchsen wir signifikant und ich übertraf meine finanziellen Ziele bei weitem. Mein geschäftlicher Ehrgeiz ließ nach und ich merkte, dass ich eine Veränderung brauchte. Mit Blick auf die Teammitglieder, die noch immer Freunde sind, fühlte es sich nicht fair an, weiterzumachen, ohne voll dabei zu sein. Es war eine sehr emotionale und persönliche Entscheidung. Ich fragte mich: "Okay. Was jetzt? Was kommt nach dem Geld? Was ist mein Ziel im Leben?" Zu diesem Zeitpunkt konzentrierte ich mich darauf, meinen eigenen Themenpark zu gründen. Ein Traum, den ich seit meiner Kindheit habe. Der Verkauf meines Unternehmens gab mir die Freiheit und die Mittel, diesen Traum zu verwirklichen.

Warum hast du dich entschieden, an SellerX zu verkaufen, statt an andere Amazon-Aggregatoren?

Ich hatte den Eindruck, dass Philipp und Malte (SellerX-Co-Gründer) ehrlich und seriös waren. Das war von Anfang an mein Gefühl und eigentlich konnte ich es nicht wirklich glauben. Ich war ein wenig misstrauisch, ob sie wirklich so transparent und fair sind, weil ich sie nicht kannte. Als mir aber ein anderer Aggregator eine Bewertung zukommen ließ, die definitiv unfair war, wurde mir klar, dass SellerX wirklich so aufrichtig sind. Ich war sehr zufrieden mit dem Prozess.

Was hat dir am Verkaufsprozess am besten gefallen?

Das Endergebnis. Der Prozess lief sehr geschmeidig und ich habe den Eindruck, dass Malte und Philipp sehr ehrlich und seriös sind. Ich kann kaum glauben, wie transparent und fair sie vom ersten Tag an waren!

Was kommt für dich als nächstes?

Ich habe mich schon immer zu anderen Welten hingezogen gefühlt. Als Kind habe ich viel Zeit mit Computerspielen verbracht und war sehr oft in Freizeitparks. Ich liebte es, in einer völlig geschlossenen Welt zu sein, alles zu vergessen – all die Probleme, die ich in der Schule hatte, die Zweifel an mir selbst. Diese Kindheitserfahrungen wirken heute noch nach, weshalb ich anderen die Möglichkeit geben will, dem zu entkommen. Deshalb eröffne ich meinen eigenen Themenpark: bayvolution. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu tun. Es fühlt sich wie die Aufgabe an, die mir bestimmt war. Es fühlt sich einfach richtig an. Noch ist er nicht offen. Verglichen mit E-Commerce ist es ein schwierigeres Vorhaben, vor allem in Deutschland. Vielleicht muss ich etwas länger darauf warten, bis die Arbeit Früchte trägt. Aber ich weiß, dass es für mich das Richtige ist, und es ist nur eine weitere Herausforderung.

Würdest du SellerX weiterempfehlen?

Ja. Ich würde sie allen empfehlen.

Unsere Geschichte

Wie hast du dein FBA-Geschäft auf Amazon gestartet?

Mein erstes und wichtigstes Ziel war Freiheit. Frei zu sein. Ich habe als Angestellter bei einem Unternehmen viel Schmerz erlebt. Dieser Schmerz war meine Motivation dafür, meine erste Firma zu gründen. Danach war ich immer noch hungrig, weil ich noch nicht das Ziel erreicht hatte, reich zu sein. Ich habe vier Kinder und wollte nicht, dass sie mit derselben finanziellen Unsicherheit aufwachsen wie ich. Mit meiner ersten Firma hatte ich keinen Wohlstand erreicht und war entschlossen, weiter auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Also habe ich mit meinem sehr guten Freund Philipp Gauss eSpring gegründet.

Was hast du gemacht, bevor du Unternehmer wurdest?

Ich machte eine Lehre in Betriebswirtschaft. Nach ungefähr sechs Monaten beschloss ich, das Angestelltenleben aufzugeben, um mein eigenes Unternehmen zu gründen. Damals war ich 20 Jahre alt. In dem Alter ist man nicht reif genug, um den richtigen Weg zu finden. Man ist naiv und dumm und das ist gut so. Man denkt nicht darüber nach, ob man mutig ist. Man tut es einfach.

Wie viele Stunden pro Woche hast du an deinem Amazon-FBA-Geschäft gearbeitet?

Am Anfang habe ich viel gearbeitet — vielleicht 60 bis 80 Stunden pro Woche. Das erste Jahr von eSpring war sehr hart, weil wir keine Kunden hatten, keine Verkäufe. Wir haben so hart gearbeitet, aber hatten nichts vorzuweisen. Es ist kein schönes Gefühl, wenn man spät abends nach Hause kommt und sich fragt: "Okay. Was tue ich hier?" Ich hatte Angst. Mein erster Sohn war damals vielleicht ein oder zwei Jahre alt und ich machte mir Sorgen um Geld. Wir haben weiter gearbeitet und nach ungefähr einem Jahr haben sich die Dinge wirklich drastisch verändert. Wir gewannen Kunden, verkauften auf Amazon und die Reise ging wirklich los. Es war ein großes Abenteuer und wir haben in den Jahren danach ein riesiges Wachstum erlebt. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Was waren die größten Herausforderungen als FBA-Händler auf Amazon?

Wir hatten viele Produkte und es wurde kompliziert. Das Schwierigste für mich war aber, mich auf das Unternehmen zu konzentrieren, da ich mich bereits mit Themenparks beschäftigte. Ich wollte etwas anderes machen, aber ich wusste, dass ich mich auf eSpring konzentrieren musste. Das Unternehmen brauchte mich zu 100 Prozent, um auf Kurs zu bleiben. Das war die größte Herausforderung.

Früher, als wir schnell wuchsen, waren die Suche nach Talenten und Investitionen die größten Herausforderungen, aber wir haben uns dabei sehr gut geschlagen.

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